Der Darm

In meinem Buch, „Natürlich schwanger werden, finden Sie ein Kapitel zum Thema Darmungleichgewicht. Ich möchte es mit meinen täglichen Erfahrungen aus meiner Praxis ergänzen.

 

Seit vielen, vielen Jahren forschen einige wenige Wissenschaftler zum Thema Darm und unseren Darmbakterien – die inzwischen Mikrobiom genannt werden. Unser Darm ist das ausgedehnteste Organ mit einer Gesamtlänge von ca. 6 – 7 Metern bei einem Erwachsenen. Als persönlich interessierter Mensch haben Sie vielleicht durch Bücher, wissenschaftliche Artikel oder Fernsehsendungen die Erkenntnis gewonnen, dass der Darm mit seinen Windungen den Gehirnwindungen ähnelt und auch als unser 2. Gehirn bezeichnet wird. Dem Verständnis unserer westlichen Medizin entspricht es, Vorsorgeuntersuchungen von allen möglichen Organen machen zu lassen. Leider gibt es noch immer keine ausführlichen Stuhluntersuchungen, die ohne weiteres von den Krankenkassen und Krankenversicherungen bezahlt werden. Üblich sind nur kleine Untersuchungen auf Blut im Stuhl oder einen eventuellen Tumor.

 

 Ja, aufgeklärte Menschen wissen seit ein paar Jahren, wie wichtig der Darm ist und dass wir „gesunde“ Präparate einnehmen sollten. Also kaufen wir bei Darmbeschwerden irgendwelche Darmmittel nach der neusten Fernsehreklame.  Wenn Sie nun ohne geeignete Stuhluntersuchung die falschen Probiotika einnehmen, verändert sich Ihre Darmflora nur in eine ganz bestimmte Richtung: Eine von unendlich vielen tausend Bakterien (Mikrobiom) in unserem Darm wird mitunter "bevorzugt behandelt", alle anderen werden "vernachlässigt".  Am "lustigsten" ist die Anregung von Spezialisten und Nicht-Spezialisten, Joghurt zu essen und zwar am besten noch den, für den im Fernsehen immer geworben wird!!!

 

 

 

Wussten Sie, dass über wie viele kleine Blutgefäße und Lymphgefäße Ihr Darm Sie mit Nährstoffen versorgt und andere entsorgt? Bei einer Darmschleimhautentzündung können schädliche Stoffe durch die Darmwand in die winzigen Gefäße übertreten. Solche "Toxine" sind normalerweise Teil des täglichen Stuhlgangs, sie sollten aber nicht in unserem Blut- und Lymphsystem landen, sonst kreisen sie in unserem gesamten Blutkreislauf bis hin ins Gehirn. Neueste Erforschungen weisen darauf hin, dass wir eine Art „Reißverschluss“ im Darm haben, der verhindert, dass unverdaute Nahrungsmittel und Toxine in unseren Blutkreislauf übertreten. Ein erhöhter Zonulin Wert zeigt, dass der Reißverschluss nicht mehr schließt.

 

 

 

Unser Darm und und unser Gehirn arbeiten ununterbrochen zusammen. Ein Nerv genannt Nervus vagus oder zu deutsch auch "umherschweifender Nerv" verbindet beide. Dieser Nerv schickt also ständig „E-Mails“ zum Gehirn und vom Gehirn zum Darm. Bei einem kranken Darm kommen manche Mails völlig verzerrt oder gar nicht an. Darmentzündungen rufen leider auch im Gehirn Entzündungen hervor. Wissenschaftler haben bei Reizdarmsymptomen den Darm mit Gehirnaufnahmen verglichen und konnten gleichzeitig im Gehirn an bestimmten Stellen Entzündungen erkennen. War der Darm wieder gesund, waren auch die Entzündungen im Gehirn verschwunden. (Wussten Sie, dass es in der Jahrtausende alten traditionellen chinesischen Medizin (TCM) die Erkenntnis gibt, dass Herz und Dünndarm und Lungen und Dickdarm wie Yin und Yang zusammen arbeiten? Welcher Herz- oder Lungenfacharzt weiß davon?)

 

 

 

Darm- und Gehirn haben beide ein gewundenes Aussehen. Beide beherbergen unendlich viele Nerven, die miteinander korrespondieren – auch mit unserem gesamten Nervensystem und somit auch den Nerven anderer Organe. Das Darmmikrobiom spielt zudem eine zentrale Rolle bei der Regulierung körpereigener Hormone und es beherbergt 70-80% unseres Immunsystems.  Neben unseren Lebensmitteln verdaut unser Darm auch all unsere täglichen Erlebnisse, unseren Stress, Antibiotika und andere allopathischen Medikamente und die Antibabypille ... 

 

Erste Anzeichen einer gestörten Darmtätigkeit können Sie z. B. erkennen an: Durchfall, Verstopfungen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Müdigkeit, Erschöpfung, Allergie, Hautekzemen, Akne, Gewichtsabnahme oder Gewichtszunahme oder einer Immunschwäche. Mir fällt auf, dass viele meiner Klientinnen kein grundlegendes Wissen über gesunde Ernährung haben. Sie meinen mit gesunder Ernährung sei automatisch grobes Vollkornbrot mit ganzen Körnern, Vollkornnudeln und Rohkost gemeint. Wenn ich Ihnen erkläre, dass bei einem Darmproblem z. B. erst einmal Weißbrot und warme Suppen unserer Verdauung bekömmlicher wären, staunen sie. 

 

Unser Gehirn braucht nur einen Bruchteil von dem, was wir zu uns nehmen. Ein großer Anteil versogt uns mit Wärme und körperlichem Wohlbefinden. Zu viel und üppig Gegessenes lagern wir als Fett in der Leber und Speck und Bauchrundungen irgendwo in unserem Körperfett ab. Stuhluntersuchungen von Menschen, die viel gekochtes Gemüse zu sich nehmen sind meist am Unauffälligsten. Menschen, die oft Fleisch, Wurst und weitere tierische Eiweißprodukte zu sich nehmen, weisen meist einen erhöhten Fäulniswert auf.

 

 

 

Hier eine kleine Anregung, um wieder auf einen ursprünglicheren Geschmack zu kommen: Kochen und kosten Sie ein kleines, frisches Gemüsegericht! In meinen Kursen zur Beikost für Babys habe ich geschnittene gelbe Rüben in wenig Wasser kurz geköchelt, pürriert und etwas Öl dazu gegeben. Die teilnehmenden Mütter waren ganz erstaunt, wie köstlich so ein einfaches Gericht - ohne Salz - schmeckt. 
"Liebe geht durch den Magen", sagt ein altes Sprichwort. 

 

Danach probieren Sie einmal den Inhalt eines nicht mehr so frischen, haltbar gemachten Babygläschens ...

 

 

27. Februar 2019

Bisher waren Forscher und Mediziner der Meinung, dass das Ungeborene in einer sterilen Fruchtblase schwimmt und erst durch eine natürliche Geburt über den Mund des Babys von der mütterlichen Bakterienflora besiedelt wird.

 

In den letzten Wochen habe ich viele Fachfortbildungen von führenden Wissenschaftlern und Ärzten besucht und bin  staunend zu neue Erkenntnissen gelangt.

 

Die neuesten Forschungen über das Mikrobiom = die Darmflora der Mutter (Eltern) - führten mich zu der Erkenntnis, dass die Bakterien schon bei Beginn der Schwangerschaft vom mütterlichen Darm ins Blut und die Zellen des Ungeborenen gelangen.

 

Lange war ich  der Meinung, dass der Partner der Mutter keine Rolle spielt beim Mikrobiom eines Neugeborenen. Da jedoch beide Elternteile intime Kontakte haben, scheinen beide eine Rolle bei der Zusammensetzung des Ungeborenen-Mikrobioms zu spielen.

 

Deshalb spielen auch die Lebensgewohnheiten (Rauchen, Drogen, Alkohol) und die bisherige Ernährung beider Partner schon lange vor der Befruchtung eine Rolle.

 

Weiterhin wird vermutet, dass ein ungeordnetes Mikrobiom der Eltern Ursache sein kann, für eine Unfruchtbarkeit und ob das Ungeborene In Ruhe 9 Monate ausgetragen werden kann oder viel zu früh zur Welt kommt.

 

Ich weiß bisher nicht sicher, warum manche Babys in den ersten Lebensmonaten so viel schreien, Hier kann ich nur Vermutungen anstellen.

 

In meinem Buch "Natürlich schwanger werden", weise ich daraufhin, wie wichtig eine mütterliche Stuhluntersuchung vor einer geplanten Schwangerschaft, eine Untersuchung der Vaginalflora, eine Überprüfung der Bakterien in der Mundhöhle und eine Überprüfung des Zahnstatus ist.

 

Ergänzend möchte ich vorschlagen: die Spermienflüssigkeit auf die verschiedensten Bakterienarten, Viren und Pilze zu untersuchen.

Auch Stuhluntersuchungen sind für den künftigen Vater wichtig.

 

Quelle: pixabay.com
Quelle: pixabay.com

24.04.2019

In meinem neuesten Artikel möchte ich Sie noch näher bekannt machen mit unseren Darmbakterien oder Darmflora, genannt Mikrobiom und einer gesunden Ernährung.

 

Wussten Sie, dass unser ca. 7 Meter langer Darm von ungefähr 2 Kilogramm aufeinander abgestimmter Bakterien besiedelt ist?

Bakterien können wir mit unseren Augen leider nicht sehen.

 

Alle Darmbakterien sind an unserer Verdauung beteiligt und somit Grundlage unseres Lebens und Gesundheit. Die Bakterien bilden eine stabile Gemeinschaft und ernähren sich gegenseitig.

 

Bakterien sind nicht unsere Feinde, vielmehr verdanken wir unser Leben den Bakterien. Sie führen ein Eigenleben, das unser Verhalten beeinflusst. Kennen Sie den Satz:"der ist aber schräg drauf heute". Da arbeiten wohl die Bakterien nicht kommunikativ zusammen.

 

Sicher haben Sie schon einmal gelesen, dass wir ein Kopfgehirn und ein Bauchgehirn beherbergen. Sie bestehen beide aus unzähligen Windungen.

Unsere Bakterienvielfalt verhält sich wie ein weiteres Gehirn. Ja, aller guten Dinge sind Drei.

 

Um unsere Bakterienvielfalt aufrecht zu erhalten oder wieder zu erlangen, ist eine natürliche, ballaststoffreiche Ernährung angesagt.

Sämtliche Zusatzstoffe, die wir über Fertignahrung zu uns nehmen, schwächen und verändern unser Mikrobiom.

Zuckeraustauschstoffe und Süßstoffe - auch in Lutschtabletten, Bonbons, Kaugummi, Proteinshakes, Proteinriegel und  sind extrem schädlich für unsere Darmflora!! Lesen Sie die Ettiketten von Fertiggetränken, welche Stoffe sie enthalten. 

 

Unter den vielen Zuckersorten die es gibt, ist Vollrohrzucker zu bevorzugen, er wird langsamer verdaut als weißer Zucker. Sie können unter anderem auch mit Apfeldicksaft oder Ahornsirup süßen.

 

Unser Darmmikrobiom steht mit unseren Nerven, dem Immunsystem, unseren Hormonen und unserem Gehirn in Verbindung.

Leider bekämpfen wir unsere Darmbakterien bei Erkältungen immer noch mit Antibiotika, obwohl diese nur für Notfälle gedacht sind.

Wir können nicht vereinzelte Bakterienarten bekämpfen, ohne gleichzeitig weitere wertvolle Bakterienarten und ihre Gemeinschaft anzugreifen und über sehr lange Zeit zu schwächen.

 

Es ist, als ob ein harmonische Musikstück aus dem Takt gerät.

 

Nun zum Thema Ernährung und wie wir unsere Bakterien mit Ballaststoffen unterstützen können:

 

Ballaststoffe werden auch Faserstoffe oder Pflanzenfasern genannt. Sie sind von faserartiger Struktur.

 

Ballaststoffe regen unsere Darmperistaltik (Darmbewegungen) an, verkürzen die Darmpassage, beugen Verstopfung vor und erhöhen die Stuhlmenge. Ballaststoffreiche Lebensmittel enthalten hohe Anteile an Mineralstoffen und Spurenelementen.

 

Wissen Sie, dass wir das Licht der Zellen, das in Getreide, Pflanzen und Obst enthalten sind, zu uns nehmen? Die Zellen der natürlichen Nahrungsmitteln nähren das Licht der Zellen ins unserem Körper. Bevorzugen Sie Lebensmittel aus Selbstanbau, biologisch arbeitenden Bauern oder dem Bioladen. Haben Sie schon einmal darn gedacht, dass Nahrungsmittel, die im Sonnenlicht gereift und auf einem natürlichen Erdboden gewachsen sind, uns mehr energetisieren als Nahrungsmittel, die im Treibhaus und auf Steinwolle wachsen mussten.

 

Natürliche, gesunden Nahrung ist wie ein Geigenbogen, der unsere Zellen zum Schwingen bringt.

 

Es gibt lösliche Ballaststoffe, die sind:

Pektine, die in Äpfeln (auch Natura Apfelpektin) und vielen anderen Obstsorten enthalten sind.

beta-Glucane, die in Haferflocken (auch Habermus) und Gerste enthalten sind.

Inulin, das in Chicoree, Artischocken, Avocado, Knoblauch, Löwenzahn, Pastinaken, Lauch, Zwiebeln, Spragel, Schwarzwurzeln und Topinambur enthalten ist.

 

Essen Sie die verschiedenen Obstsorten, wenig rohes Gemüse und Salate, die Ihnen je nach Jahreszeit zur Verfügung stehen, nicht jedoch am Abend, denn sie werden über Nacht nicht mehr verdaut und vergären zu Fusel-Alkohol.

 

Es gibt unlösliche Ballaststoffe,

die im Dickdarm von Bakterien zerlegt werden. Diese Ballaststoffe finden Sie in den Getreidesorten, wie Emmer, Urkorn, Einkorn, Kamut, Ur-Dinkel, Dinkelreis, Dinkelgries, Gerste, Hafer, Roggen, Polenta (Mais), Weizenkleie, Erbsen, Bohnenkernen, Kichererbsen und Linsen.

Außerdem enthalten Nüsse,  Leinsamen, Flohsamen, Kürbiskerne und viele weitere Gemüsesorten, Ballaststoffe.

All diese Ballaststoffe benötigt der  Dickdarm für die Bildung von nützlichen Bakterien.

 

Bevor Sie mit Ihrer Mahlzeit beginnen, können Sie etwas Leinöl oder Rapsöl über Ihre Mahlzeit geben. Diese Öle enthalten Omega-3-Fettsäuren, die unser Körper nicht selbst herstellen kann. Durch Beigabe von Omega-3-Ölen  hält auch Ihr Sättigungsgefühl länger an.

 

Fleisch ist frei von Ballaststoffen, deshalb sollten Sie nur selten Fleisch essen und wenn, aus biologischer Haltung. Eine fleisch- und eiweißreiche Ernährung führt zu einer vermehrten Ausschüttung von Ammoniak, das Darm und Leber nicht so schnell abbauen können, vielmehr wird es irgendwann im Bindegewebe eingelagert und führt zu Müdigkeit.

 

Selbstverständlich dürfen Sie für Ihren tierischen Eieißbedarf auch mit kleinen Mengen  Fleisch, ungesüßtem Joghurt oder Käse zu sich nehmen.

 

Übrigens sind die größen und kraftigsten Tiere, wie Nashörner und Elefanten, Pflanzenfresser.

 

Auch Sportler ernähren sich zunehmend von Eiweiß aus ballaststoffreicher Nahrung.

 

Ein Tipp: Es wird in Deutschland oft Vollkornbrot empfohlen. Das heißt nicht, dass Sie Vollkornbrot mit ganzen Körner essen sollten. Nehmen Sie vollwertiges Brot von einem Bäcker, der den Brotteig noch lange reifen lässt - dieses Brot hat eine lange Haltbarkeit. Vollwertiges Brot enthält fein gemahlenes Mehl aus dem vollen Korn, dass Sie auch gut verdauen können.

 

In vielen Bäckereien lässt man Brotteig kaum noch reifen, der Geschmack des Brotes verfliegt sehr schnell und es schimmelt nach kurzer ZeitViele traditionell hergestellte Produkte aus Getreide enthalten einen geringen Anteil an Zusatzstoffen. Sie können zu Entzündungen der Darmschleimhaut und unspezifischen Bauchbeschwerden führen.

 

Zu Beginn Ihrer Ernährungsumstellung, freunden Sie sich nach und nach mit mit Zutaten an, die Sie bisher nicht kannten oder kaum verwendeten.

Hier bieten sich Bulgur, Couscous, Quinoa, Polenta, Dinkelgries, Buchweizen und Hirse an.

 

Nun zu Gluten, die angeblich so viele Menschen nicht vertragen. Über eine Stuhluntersuchung können Gliadin Antikörper nachgeweisen werden, dann wissen Sie,ob Sie tatsächlich eine Glutenunveträglichkeit haben. Gerne können alle Mensch 2 glutenfrei Tage pro Woche einlegen.

 

Unsere Verdauung beginnt mit dem ausreichenden, genüsslichen Kauen. Die Kaubewegungen regen den Speichelfuß an und die Ausschüttung köpereigener Enzyme, die den Verdauungsprozess einleiten. Durch genüssliche Zerkauen, kann der Geschmack der Speisen besser wahrgenommen werden. Die Magensekretion regt gleichzeitig die Magensekretion an. Übrigens werden Sie schneller satt, wenn Sie langsam essen.

 

Sinnvoll ist es, Mahlzeiten regelmäßig einzunehmen.

 

Je älter ein Mensch wird, desto wichtiger ist es, "geköchtelte" Nahrung zu sich zu nehmen. Das spart Verdauungsenergie. Auch in gekochten Mahlzeiten sind noch genug Vitamine enthalten. Wenn rohes Gemüse zu lange im Magen liegt, gehen wertvolle Vitamin verloren.

 

Eine ballaststoffreiche Ernährung erkennen Sie an einer reibungslosen Darmtätigkeit ohne Blähungen und an der veränderten Qualität Ihres Stuhlgangs.

 

Hier ein Rezept für ein ballaststoffreiches Mittagessen:

In einer Pfanne etwas Ghee (Butterschmalz)  schmelzen lassen -

geschnittenen Porree - fein geschnittenen Fenchel - klein geschnittene Zucchini und Apfelscheibchen dazu geben und andünsten.

Rosinen,  Sonnenblumenkerne und zerriebene  Sesamsamen runden den Geschmack ab.

Würzen mit Curry - oder  etwas Thymian.

Salz nach Bedarf  und einen kleinen Schuss Apfelessig.

1 kleine gekochte, gewürfelte rote Beeteknolle dazu geben.

Mit frischem Origano bestreuen. Über die fertige Mahlzeit etwas Leinöl geben und wenn Sie es herzhaft mögen: 

mit Shoyu - eine  Sojasoße aus Japan, die 1 Jahr lang reifen darf - würzen.

 

Als Beilage eigenen sich  z.B.  Bulgur oder Hirse 

Diese Mahlzeit macht Sie für viele Stunden satt - vielleicht ersparen Sie sich dadurch das Abendessen.

 

Sie können das Gemüse auch nach  Ihren persönlichen Bedürfnissen zusammen stellen.

 

Suchen Sie ein Labor für Ihre Stuhluntersuchung so kann ich Ihnen das Labor GanzImmun in Mainz empfehlen.

 

Wenn Sie Interesse an einer Ernährungsumstellung haben, können Sie mich anmailen oder anrufen. Ich unterstütze Sie gerne.

 

19.6.2019

Immer wieder werde ich von meinen Klientinnen gefragt, warum ich so viel über den Darm und  nicht mehr über Kinderwunsch schreibe.

Ich sage Ihnen dann: "weil ein gesunder Darm und eine natürliche Ernährung die Voraussetzung ist, dass sie schwanger werden können, bzw. eine Schwangerschaft nicht vorzeitig endet".

 

Manchmal wundere ich mich, dass auf auf den Seiten von Kinderwunschforen sehr viele Tips gegeben werden, welche homöopathische Mitterl helfen sollen, schwanger zu werden. Wenn der Darm nicht "gesund" ist und Sie Ihre Ernährung nicht hinterfragen, können nach meiner Erfahrung auch keine Globuli helfen.

 

Übrigens stellte Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie in den späten Zeiten seiner Tätigkeit fest, dass die homöopathischen Mittel  bei Zugabe von Mineralstoffen viel wirksamer waren. Die Übermittlung der homöopathischen Mittel ist erst dann einwandfrei möglich, wenn die Informationsübertragungssysteme funktionieren, was erst durch die Schüssler Salze gewährleistet wird (nachzulesen in dem Buch: "Mineralstoffe nach Dr. Schüssler" von Kellenberger und Kopsche)

Nun zu einem eher traurigen Kapitel: Frauen die als Babys, Kinder, Jugendliche und Erwachsene oft Antibiotika der verschiedensten Gruppen bekamen, werden später oft nicht schwanger.  Leider sagte ihnen niemand, dass gleichzeitig ihr Darmmikrobiom geschwächt wurde.

Eine rechtzeitige große Stuhluntersuchung ist angebracht, denn es dauert sehr lange, ehe der Darm wieder ein ausgewogens Bakterienverhältni aufzeigen kann.